Der Entwurf dieser Küche entwickelte sich aus einer von Beginn an feststehenden Geräteauswahl. Der freistehende Kühlschrank bildete dabei den Ausgangspunkt. Dieser wurde mit Dampfgarer und Backofen in das in Eichen Lamellen Optik gestaltete Hochschrankelement integriert. Dazu kamen das groß dimensionierte Kochfeld mit frei nutzbaren Zonen, der dahinterliegende Down-Draft-Abzug sowie die Armatur mit Trinkwasserbereitung, welche in eine großzügig gestaltete Kochinsel eingefügt wurden, die die Funktionen bündelt und dem Raum eine klare Struktur gibt. Diese wurde in olivfarbenem Desktop-Linoleum ausgeführt. Die Kombination aus ruhiger Farbfläche und der vertikalen Gliederung der Lamellen verleiht der Küche eine ausgewogene und wohnliche Anmutung. So entstand ein zurückhaltender, präzise geplanter Küchenraum, der die technischen Anforderungen selbstverständlich aufnimmt und in ein stimmiges Gesamtbild überführt.

Dieses Badmöbel wurde in Eiche furniert ausgeführt und zeichnet sich durch eine ruhige, klare Optik aus. Die durchlaufende schwarze Griffmulde gliedert den Waschtischunterschrank horizontal und lässt zwei übereinander schwebende Holzelemente entstehen. Der Spiegelschrank ist flächenbündig in die Wand integriert. Die umlaufende Schattenfuge bildet gleichzeitig die Beleuchtung und hebt den Schrank dezent hervor. Die reduzierte Materialwahl und die präzise Linienführung verleihen dem Ensemble eine zurückhaltende, stimmige Wirkung, die sich selbstverständlich in den Raum einfügt.

Dieses Objektmöbel im Eingangsbereich vereint mehrere Funktionen in einem klaren, zurückhaltenden Entwurf. Es bietet einerseits eine Sitzgelegenheit, andererseits verbirgt es einen höhenverstellbaren Schreibtisch, der erst durch das Öffnen einer Klappe sichtbar wird. Die Integration des schwebend wirkenden, höhenverstellbaren Arbeitsplatzes stellte dabei die zentrale Herausforderung dar. Ein prägnantes Gestaltungselement ist die durchlaufende schwarze Grifffuge, die das Möbel gliedert und filigraner erscheinen lässt. Die Ausführung in Eiche furniert verleiht dem Ensemble eine warme, ruhige Anmutung und fügt sich selbstverständlich in den Raum ein.

Der Ausgangspunkt dieses Küchenentwurfs war die, der Bauherrin über Jahrzehnte ans Herz gewachsene Bulthaup-Werkbank in Edelstahl.  Diese wurden zum zentralen Element der Planung und mit einem mit Schüben bestückten Unterbau ergänzt. Ausgeführt wurde die „Werkbank“ mit grifflosen Fronten aus ultramattem, blauem Schichtstoff und feinen Eichendetails. Eine weitere Besonderheit im Küchenblock ist die integrierte Abstellgelegenheit, die sich per Tip-On ausfahren lässt. Der in die Dachschräge eingepasste Hochschrank ist in Eiche furniert gefertigt und betont den mitgebrachten Gaggenau-Backofen. Dieser beherbergt zudem eine Speisekammer. Auf der gegenüberliegenden Seite schaffen ein schwebendes Sideboard und Regalbretter in derselben Materialität zusätzlichen Stauraum und führen die Gestaltung ruhig weiter. So entstand eine Küche, die sich um ein persönliches Lieblingsstück gruppiert und diesem einen neuen Rahmen gibt.

Im Rahmen des Innenausbaus dieser Vorstadtküche bestand die zentrale Aufgabe darin, die ursprüngliche bauliche Situation neu zu ordnen. Das Haus wurde mit zahlreichen Trockenbauwänden und einem sichtbar geführten Lüftungssystem übernommen, die den Raum unruhig erscheinen ließen. Ziel des Entwurfs war es, die klaren Betonelemente des Gebäudes freizustellen und alle weiteren technischen Ergänzungen unauffällig zu integrieren. Die Materialität basiert auf Weisstannenfurnier – teilweise in Lamellenoptik – sowie grauem Ultramatt-Schichtstoff. Diese Kombination unterstützt die ruhige, zurückhaltende Wirkung des Entwurfs und fügt sich selbstverständlich in die Betonarchitektur des Hauses ein. Die Küchenzeile bildet ein mäanderndes Band, das als eigenständiger Körper im Raum steht. Sie gliedert sich an einen ausgeklinkten Kubus aus Weißtanne an, in dem die Türen zum Eingangsbereich und zur Speisekammer unauffällig integriert sind. Durch dieses Zusammenspiel entsteht eine klare, geordnete Struktur, die den Raum beruhigt und die vorhandene Architektur präzise aufnimmt.

In Zusammenarbeit mit den Architekten von IFUB entstand eine Küche, deren Entwurf von uns handwerklich umgesetzt wurde. Die Arbeitsflächen aus grünem Naturstein „Alpengrün“ prägen den Ausdruck des Raumes und bilden den farblichen Bezugspunkt des gesamten Ensembles. Der Küchenblock wurde mit einem markanten Nutbild versehen, das eine klare Leistenoptik erzeugt. Die lasierte Oberfläche greift den Grünton des Natursteins auf und fasst Backofen sowie Kochfeld mit integriertem Abzug in einem ruhigen, eigenständigen Körper zusammen. Die gegenüberliegende Küchenzeile ist schlicht in Weiß gehalten und wird durch Hängeschränke ergänzt. Ein Spritzschutz aus Alpengrün verbindet beide Bereiche und schafft einen zurückhaltenden Übergang zwischen Arbeitszone und Stauraum. So entsteht eine ausgewogene Küche, in der Material, Farbe und Struktur präzise aufeinander abgestimmt sind.

In einem unter Denkmalschutz stehenden Bauernhaus aus dem Jahr 1839 entstand in Eichstock eine Küche, die sich an der ursprünglichen Einfachheit des Gebäudes orientiert. Der Entwurf ist klar und reduziert, gefertigt aus massiver, geseifter Eiche. Auf Hochschränke wurde bewusst verzichtet, wodurch ein ruhiges, offenes Raumgefühl entsteht. Die Küche zeigt sich als monolithisches Möbel, das durch Material und handwerkliche Ausführung überzeugt. Die lange Küchenzeile wird im Eingangsbereich erneut aufgegriffen und dort als Garderobe ausgeführt. Diese wurde lackiert und setzt einen warmen Akzent, der sich dennoch selbstverständlich in das Gesamtkonzept einfügt.

Im Rahmen des Innenausbaus entstand auch ein Büro, das die ruhige, zurückhaltende Gestaltung des Gesamtprojekts fortführt. Das zentrale Element des Raumes ist ein Sideboard aus Weißtanne, ausgeführt in horizontaler Lamellenoptik. Die feine Gliederung und die helle Materialität verleihen dem Möbel eine leichte, klare Wirkung und strukturieren den Raum auf unaufdringliche Weise.

Im Rahmen des Innenausbaus entstanden auch zwei Bäder und ein Gäste-WC, die gestalterisch dem Gesamtkonzept des Hauses folgen. Die Bäder wurden vollständig von uns konzipiert und in Zusammenarbeit mit der Firma Hasenkopf umgesetzt. Badewanne und Duschtasse wurden aus Corian gefertigt und fugenlos ausgeführt. Dieses Material setzt sich in den Waschtischen fort, in die die Becken nahtlos integriert sind. Die homogene Oberfläche betont die präzise Linienführung und unterstreicht den zurückhaltenden Charakter der Räume. Details aus Weißtanne sowie Elemente in Lamellenoptik greifen die Materialität des Innenausbaus erneut auf und stellen den Bezug zum übergeordneten Gestaltungskonzept her.

Ein weiterer Bestandteil des Projekts ist ein Mehrzweckraum, der sowohl als Homeoffice als auch als Gästezimmer genutzt wird. Ziel war es, in dem kleinen, noch verfügbaren Raum beide Funktionen zu vereinen, ohne den wohnlichen Charakter zu beeinträchtigen. Für die Nutzung als Gästezimmer bleibt der Raum bewusst ruhig und aufgeräumt. Eine Sitznische unter dem Dachfenster schafft einen gemütlichen Rückzugsort. Arbeitsnische und zugehörige Sitzmöglichkeit sind vollständig im Dachschrägenschrank integriert und bleiben im geschlossenen Zustand unsichtbar. Erst bei Bedarf lassen sich diese Elemente ausklappen und machen den Raum temporär zum Arbeitsplatz. Die Ausführung in Weißtanne in Lamellenoptik in Kombination mit ultramattem Schichtstoff fügt sich selbstverständlich in das Materialkonzept des Hauses ein und unterstützt die flexible Nutzung des Raumes.

Die restlichen Möbel des Innenausbau-Konzeptes wie Garderobe und Schlafzimmerschrank wurden in der selben Materialität und Gestaltung ausgeführt und bestmöglich an die Gegebenheiten der kleinen Räume angepasst.

Namensgebend für dieses Projekt ist das Herzstück der Küche: die auskragende Arbeitsplatte des Küchenblocks aus toskanischem Travertin. Der Naturstein verleiht dem Raum eine besondere Präsenz und setzt einen klaren Akzent innerhalb des ansonsten zurückhaltenden Entwurfs. Im Zuge der Umsetzung wurde der bestehende Grundriss neu geordnet und eine Wand entfernt, um den Küchenbereich großzügiger auszubilden. Dadurch konnte die Küche stärker in den Wohnraum eingebunden und räumlich erweitert werden. Die Fronten sind in weißem Schleiflack ausgeführt und bilden einen ruhigen Hintergrund für den markanten Block. Dessen Unterbau wurde aus offenporiger Eiche gefertigt und in Jägergrün lackiert, wodurch ein warmer, erdiger Kontrast zum hellen Erscheinungsbild entsteht. Das Lichtkonzept für den Raum sowie eine eigens entwickelte Hängeleuchte stammen vom Innenarchitekturbüro Studio Faubel, das Teil der „Jocher 8“ Gemeinschaft ist.  Die Planung erfolgte in enger Abstimmung mit uns und den Bauherren und ergänzt den Entwurf um eine präzise gesetzte, atmosphärische Lichtführung.

Bei diesem Küchenprojekt standen fließende Übergänge im Mittelpunkt – sowohl räumlich zwischen Kochen und Wohnen als auch im Material. Die Arbeitsfläche aus weißem Mineralwerkstoff Corian geht fugenlos in die Rückenlehne der Sitzbank über und wird so zu einem raumbildenden Element. Kochen, Sitzen und Wohnen verschmelzen zu einer Einheit mit klarer, reduzierter Formensprache. Die komplett grifflose, skulpturale Gestaltung wird durch ein stufenlos regelbares Lichtkonzept ergänzt, das sich in Intensität und Farbtemperatur anpassen lässt und die unterschiedlichen Nutzungen des Raumes unterstützt. Die  Hochwertigkeit des Projektes spiegelt sich in der Auswahl der Küchengeräte von V-Zug, Bora & Quooker wieder. Funktionale Anforderungen und gestalterischer Anspruch greifen dabei nahtlos ineinander. FLUX ist ein außergewöhnliches Projekt, das durch die Offenheit der Bauherrschaft möglich wurde und ein ganzheitlich gedachtes, architektonisches Raumkonzept entstehen ließ.

Ausgangspunkt des Entwurfs war der Wunsch, in dem ansonsten offenen Raum einen gemütlichen Lesebereich mit zusätzlichem Stauraum für Bücher zu schaffen. Dies wurde mit einem halboffenen Regal bewerkstelligt, das die Dachschräge aufnimmt und sich bewusst zum angrenzenden Essbereich abgrenzt. Gestalterisch setzt sich das Regal aus Flächen in weißem Schichtstoff und Massivholzkanten in Eiche zusammen. Einzelne, bewusst gesetzte Stofffronten ergänzen das offene System und verbergen dahinterliegenden Lautsprecher. Ein feines Detail bildet die zurückhaltende Grifflösung dieser Fronten, die sich unauffällig in das Gesamtbild einfügt. So entsteht ein Möbel, das Funktion und Wohnlichkeit verbindet und den Raum um eine ruhige, klar definierte Zone erweitert.

Im Zuge des Projekts wurden auch zwei Bäder umgesetzt, die gestalterisch auf das Gesamtkonzept abgestimmt sind. Der Entwurf entstand in Zusammenarbeit mit dem Innenarchitekturbüro Studio Faubel und wurde in enger Abstimmung weiterentwickelt. Die Fronten sind in Eiche ausgeführt und bilden einen warmen Gegenpol zu den klaren, hellen Oberflächen der Waschtische aus Corian. Die Becken sind fugenlos in die Waschtische integriert und unterstreichen die ruhige, präzise Linienführung. Auch der Spritzschutz wurde aus Corian gefertigt und nimmt integrierte Steckdosen auf, die unauffällig in die Fläche eingebunden sind. So entstanden Bäder, die durch Material, Detailausbildung und Zurückhaltung überzeugen und das Projekt „un pezzo d’italia“ konsequent in die privaten Bereiche fortführen.