FLUX

Bei diesem Küchenprojekt standen fließende Übergänge im Mittelpunkt – sowohl räumlich zwischen Kochen und Wohnen als auch im Material. Die Arbeitsfläche aus weißem Mineralwerkstoff Corian geht fugenlos in die Rückenlehne der Sitzbank über und wird so zu einem raumbildenden Element. Kochen, Sitzen und Wohnen verschmelzen zu einer Einheit mit klarer, reduzierter Formensprache. Die komplett grifflose, skulpturale Gestaltung wird durch ein stufenlos regelbares Lichtkonzept ergänzt, das sich in Intensität und Farbtemperatur anpassen lässt und die unterschiedlichen Nutzungen des Raumes unterstützt. Die  Hochwertigkeit des Projektes spiegelt sich in der Auswahl der Küchengeräte von V-Zug, Bora & Quooker wieder. Funktionale Anforderungen und gestalterischer Anspruch greifen dabei nahtlos ineinander. FLUX ist ein außergewöhnliches Projekt, das durch die Offenheit der Bauherrschaft möglich wurde und ein ganzheitlich gedachtes, architektonisches Raumkonzept entstehen ließ.

un pezzo d’italia

Namensgebend für dieses Projekt ist das Herzstück der Küche: die auskragende Arbeitsplatte des Küchenblocks aus toskanischem Travertin. Der Naturstein verleiht dem Raum eine besondere Präsenz und setzt einen klaren Akzent innerhalb des ansonsten zurückhaltenden Entwurfs. Im Zuge der Umsetzung wurde der bestehende Grundriss neu geordnet und eine Wand entfernt, um den Küchenbereich großzügiger auszubilden. Dadurch konnte die Küche stärker in den Wohnraum eingebunden und räumlich erweitert werden. Die Fronten sind in weißem Schleiflack ausgeführt und bilden einen ruhigen Hintergrund für den markanten Block. Dessen Unterbau wurde aus offenporiger Eiche gefertigt und in Jägergrün lackiert, wodurch ein warmer, erdiger Kontrast zum hellen Erscheinungsbild entsteht. Das Lichtkonzept für den Raum sowie eine eigens entwickelte Hängeleuchte stammen vom Innenarchitekturbüro Studio Faubel, das Teil der „Jocher 8“ Gemeinschaft ist.  Die Planung erfolgte in enger Abstimmung mit uns und den Bauherren und ergänzt den Entwurf um eine präzise gesetzte, atmosphärische Lichtführung.

1839

In einem unter Denkmalschutz stehenden Bauernhaus aus dem Jahr 1839 entstand in Eichstock eine Küche, die sich an der ursprünglichen Einfachheit des Gebäudes orientiert. Der Entwurf ist klar und reduziert, gefertigt aus massiver, geseifter Eiche. Auf Hochschränke wurde bewusst verzichtet, wodurch ein ruhiges, offenes Raumgefühl entsteht. Die Küche zeigt sich als monolithisches Möbel, das durch Material und handwerkliche Ausführung überzeugt. Die lange Küchenzeile wird im Eingangsbereich erneut aufgegriffen und dort als Garderobe ausgeführt. Diese wurde lackiert und setzt einen warmen Akzent, der sich dennoch selbstverständlich in das Gesamtkonzept einfügt.

O wie schön

In Zusammenarbeit mit den Architekten von IFUB entstand eine Küche, deren Entwurf von uns handwerklich umgesetzt wurde. Die Arbeitsflächen aus grünem Naturstein „Alpengrün“ prägen den Ausdruck des Raumes und bilden den farblichen Bezugspunkt des gesamten Ensembles. Der Küchenblock wurde mit einem markanten Nutbild versehen, das eine klare Leistenoptik erzeugt. Die lasierte Oberfläche greift den Grünton des Natursteins auf und fasst Backofen sowie Kochfeld mit integriertem Abzug in einem ruhigen, eigenständigen Körper zusammen. Die gegenüberliegende Küchenzeile ist schlicht in Weiß gehalten und wird durch Hängeschränke ergänzt. Ein Spritzschutz aus Alpengrün verbindet beide Bereiche und schafft einen zurückhaltenden Übergang zwischen Arbeitszone und Stauraum. So entsteht eine ausgewogene Küche, in der Material, Farbe und Struktur präzise aufeinander abgestimmt sind.

Werkbank

Der Ausgangspunkt dieses Küchenentwurfs war die, der Bauherrin über Jahrzehnte ans Herz gewachsene Bulthaup-Werkbank in Edelstahl.  Diese wurden zum zentralen Element der Planung und mit einem mit Schüben bestückten Unterbau ergänzt. Ausgeführt wurde die „Werkbank“ mit grifflosen Fronten aus ultramattem, blauem Schichtstoff und feinen Eichendetails. Eine weitere Besonderheit im Küchenblock ist die integrierte Abstellgelegenheit, die sich per Tip-On ausfahren lässt. Der in die Dachschräge eingepasste Hochschrank ist in Eiche furniert gefertigt und betont den mitgebrachten Gaggenau-Backofen. Dieser beherbergt zudem eine Speisekammer. Auf der gegenüberliegenden Seite schaffen ein schwebendes Sideboard und Regalbretter in derselben Materialität zusätzlichen Stauraum und führen die Gestaltung ruhig weiter. So entstand eine Küche, die sich um ein persönliches Lieblingsstück gruppiert und diesem einen neuen Rahmen gibt.

Vorstadtliebe

Im Rahmen des Innenausbaus dieser Vorstadtküche bestand die zentrale Aufgabe darin, die ursprüngliche bauliche Situation neu zu ordnen. Das Haus wurde mit zahlreichen Trockenbauwänden und einem sichtbar geführten Lüftungssystem übernommen, die den Raum unruhig erscheinen ließen. Ziel des Entwurfs war es, die klaren Betonelemente des Gebäudes freizustellen und alle weiteren technischen Ergänzungen unauffällig zu integrieren. Die Materialität basiert auf Weisstannenfurnier – teilweise in Lamellenoptik – sowie grauem Ultramatt-Schichtstoff. Diese Kombination unterstützt die ruhige, zurückhaltende Wirkung des Entwurfs und fügt sich selbstverständlich in die Betonarchitektur des Hauses ein. Die Küchenzeile bildet ein mäanderndes Band, das als eigenständiger Körper im Raum steht. Sie gliedert sich an einen ausgeklinkten Kubus aus Weißtanne an, in dem die Türen zum Eingangsbereich und zur Speisekammer unauffällig integriert sind. Durch dieses Zusammenspiel entsteht eine klare, geordnete Struktur, die den Raum beruhigt und die vorhandene Architektur präzise aufnimmt.

Schwalbennest

Der Entwurf dieser Küche entwickelte sich aus einer von Beginn an feststehenden Geräteauswahl. Der freistehende Kühlschrank bildete dabei den Ausgangspunkt. Dieser wurde mit Dampfgarer und Backofen in das in Eichen Lamellen Optik gestaltete Hochschrankelement integriert. Dazu kamen das groß dimensionierte Kochfeld mit frei nutzbaren Zonen, der dahinterliegende Down-Draft-Abzug sowie die Armatur mit Trinkwasserbereitung, welche in eine großzügig gestaltete Kochinsel eingefügt wurden, die die Funktionen bündelt und dem Raum eine klare Struktur gibt. Diese wurde in olivfarbenem Desktop-Linoleum ausgeführt. Die Kombination aus ruhiger Farbfläche und der vertikalen Gliederung der Lamellen verleiht der Küche eine ausgewogene und wohnliche Anmutung. So entstand ein zurückhaltender, präzise geplanter Küchenraum, der die technischen Anforderungen selbstverständlich aufnimmt und in ein stimmiges Gesamtbild überführt.

Großes T

Der Wunsch unseres Kunden in der Dachauer Altstadt war es, einen Küchenblock auszuarbeiten, der um einen Sitzbereich erweitert ist und in den etwas erhöhten Wohnbereich hineinragt. So entwickelten wir einen Block mit horizontal umlaufender Griffuge und passendem Furnierverlauf. Die Arbeitsplatte aus Naturstein legt sich quasi an der Podestkante L-förmig um den Block – dort wird die Form gespiegelt und findet sich im Frühstückstisch wieder, wodurch ein „großes T“ gebildet wird. Die Sockelhöhe des Blocks ist auf das Podest abgestimmt  – der Frühstückstisch wurde aus massiver Eiche gefertigt.
Für den geräumigen Küchenhochschrank mit -zeile aus ultramattem, weißem Schichtstoff wurden die Fronten speziell bearbeitet um eine filigrane Optik der Anichtskanten zu erreichen. Die Arbeitsplatte und Rückwand der Spülnische aus Naturstein komplettieren das Bild.

Astrein

Für diese Küche mit angrenzendem Kachelofen wählte man ein Miteinander von kontrastierenden Materialien: Arbeitsnische, Block und Anrichte wurden aus Zirbelkiefer gefertigt.
Zirbenholz findet Verwendung vorallem in Bauernstuben , in Anlehnung daran sorgt es auch in unserem Beispiel zusammen mit dem Kachelofen für angenehmen Duft und ein gutes Raumklima.
– die Moderne wiederum findet Einzug im Gerätehochschrank, der in supermattem, grauem Fenix gehalten ist. Die einzelnen Elemente lassen sich durch Grifffugen im jeweils gegensätzlichen Material öffnen. Im freistehenden Block sind sowohl das Kochfeld, als auch die Spüle untergebracht. Die zu den Hochschrank-Fronten passenden Arbeitsflächen aus grauer Kompaktplatte runden das Bild harmonisch ab.

Unter Kollegen

Ein weiteres Projekt nahe der Dachauer Altstadt ist diese Küche,
sie fand ihren Platz in einem aufwendig sanierten Stadthäuschen,

Hinter einer der Türen des monolithischen Gerätehochschranks verbirgt sich eine Speisekammer, sie ist in furnierter Eiche gearbeitet.
Ein erwähnenswertes Detail sind die vertikal angeordneten, sich wiederholenden Grifffugen.
Die Zeile mit Grifffugen und Sockel in Eiche ist komplett in grauem ultramatten Schichtstoff gehalten – ebenso die Arbeitsplatte.

Die Bauherren haben ein gutes Gespür dafür gezeigt, antike Möbel geschickt mit der neuen Küche zu kombinieren.